Der Walter Serner-Preis 2011, vergeben vom Kulturradio des RBB und dem Literaturhaus Berlin, geht in diesem Jahr an Ralf Thies für seine Geschichte „Der goldene Ford“, die aus 999 Einsendungen ausgewählt wurde.
Die Preisverleihung findet am 6. Dezember 2011, um 20 Uhr, im Literaturhaus Berlin statt. Die Laudatio auf den Preisträger hält die Schriftstellerin Barbara Bongartz. Sie ist neben Claus Ulrich Bielefeld, Lutz Dittrich, Sally Sallmann und Ernest Wichner Jurorin des Preises 2011.
Ralf Thies wurde 1957 geboren und studierte Germanistik und Philosophie. Er arbeitete zunächst als Journalist und in der Werbung, dann als wissenschaftlicher Mitarbeiter u.a. am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. 2006 erschien im Böhlau-Verlag sein Buch Ethnograph des dunklen Berlin über den vergessenen Schriftsteller und Sozialforscher Hans Ostwald. 2009 erhielt er den Harder Literaturpreis. Ralf Thies lebt in Berlin.
Die Preisträger in den letzten Jahren waren:
Ute Lubosch (1996);
Edda Helmke (1997) mit einem Kapitel aus dem später im Malik Verlag erschienenen Roman »Pepsi im Waschsalon«;
Raul Zelik (1998) mit »Vorstadt Beats«;
David Wagner (1999), dessen erster Roman »Meine nachtblaue Hose« im Frühjahr 2000 erschienen ist;
Daniel Klaus (2000) mit »Max«;
Christina Griebel (2001) mit »Und sie geigen Schostakowitsch«, die in ihrem 2003 erschienenen Erzählband »Wenn es regnet, dann regnet es immer gleich auf den Kopf« enthalten ist;
Gernot Wolfram (2002) mit »Am Radio«, dessen erster Erzählband »Der Fremdländer« im Herbst 2003 erschienen ist;
Philip Meinhold (2003) mit »Schlaf, Vater, schlaf!«;
Mischa Koopmann (2004) mit »Monsieur Lumière«;
Silke Andrea Schuemmer (2005) mit »Frau Forst kümmert sich«;
Ulrike Schuff (2006) mit »Patscheck«;
Susanne Neuffer (2007) mit »Sie hören im Anschluß die Nationalhymne«;
Silke Schütze (2008) mit »Vier Grad«;
Monika Radl (2009) mit »Kaprun«;
Ulrike Ulrich (2010) mit »Im Hintergrund«;
